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Zur Ergänzung ihrer automatischen Inspektionsmaschinen hinsichtlich Produkt- und Prozess-informationen in der Endkontrolle der pharmazeutischen Verpackungslinie, integriert Seidenader neue Technologien in modularer Bauweise, ähnlich den bekannten Kamerastationen. Die Prüf-kriterien für Produktqualität sowie Risse und Verschlussdefekte werden dadurch verfeinert und Produktverwechslungen werden vermieden. All das in einer Maschinenplattform, zentral gesteuert über eine Bedieneroberfläche, mit der Möglichkeit, Defekte nach verschiedenen Parametern in separaten Kanälen zu trennen.
Mit Hochspannungsprüfmodulen können Glasrisse oder schlecht verschlossene Behälter detektiert werden.
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Spritzennadeln, die den Nadelschutz durchdringen, sind ein Risiko für medizinisches Personal (Verletzungsgefahr) und Patienten (mangelhafte Sterilität von Nadel und Produkt). Das Modul Seidenader Syringe-HV prüft jede Spritze auf durch-stochenen Nadelschutz - auch wenn die Nadel unter dieser Kunststoffkappe verdeckt ist.
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Die Seidenader Cap-X Station prüft die Positionierung des Gummistopfens unter der Bördelkappe. Falten, fehlender Kontakt, schlechte Positionierung werden so nach dem Verbördeln noch gefunden – eine ideale Ergänzung, um den GMP-Anforderungen Annex 1 zu entsprechen.
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Mit Nahinfrarot-Spektroskopie (NIR) überprüft das
Seidenader NIR Modul Lyophilisate auf Restfeuchte. Mit der Prüfung von Wirkstoffkonzentrationen können auch Produkt-vermischungen erkannt und ausgeschleust werden.
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Durch hochauflösende Röntgentechnologie werden Partikel auch im Lyokuchen detektiert. Glassplitter, Metall und andere dichtere Materialien werden gefunden, auch wenn sie mit dem Auge nicht sichtbar sind.
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Eine fehlende, krumme oder abgebrochene Spritzennadel machen das Produkt unbrauchbar. Das Syringe-X Modul sieht durch den Nadelschutz und prüft jede Nadel auf Prä-senz und Position.
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Seidenader Röntgen-module sind komplett abgeschirmt und
entsprechen den jeweiligen Richtlinien. Die Röntgendosis, die für die Inspektion benötigt wird, liegt im Bereich von ca. 10 µSv.
Die Produktfärbung ist häufig ein Indikator für den Pro-duktzustand. Der Farbton gibt Aufschluss über Prozess-abweichungen und lässt Produktuntermischung erkennen. Das Color-Modul findet Farbunterschiede im Produkt, die für das Auge nicht mehr erkennbar sind, und hilft somit
bei Prozessanalyse und der Erkennung von Produkt-verwechslung.

Proteinhaltige Produkte, Insulin oder Impfstoffe kommen in unterschiedlichen Trübungsstufen vor. Wirkstoffgehalt und gegebenenfalls Produktuntermischungen lassen sich durch Trübungsmessung nachweisen. Das S-Turb Modul identifiziert Konzentration und Trübungen in sehr schmalen Bereichen von bis zu 6 NTU.

